BanGras liefert nicht nur wichtige Strukturstoffe, sondern ist auch das beste Saftfutter für Pferde, das sich durch einen Wassergehalt von 80% bis 90% auszeichnet. Es ist zudem das natürlichste Pferdefutter. Saftfutter zeichnet sich generell durch einen hohen Wassergehalt aus. Futtermittel, die zum Saftfutter gerechnet werden, weisen nur reine geringe Haltbarkeit auf, der Rohfasergehalt ist gering und die Verdaulichkeit hoch. Einige Saftfutter wie Möhren beinhalten jedoch viel Zucker, was bei der Fütterung des Pferdes bedacht werden muss!
Wenn Pferde nicht auf die Weide kommen, also keinen Zugriff auf das Saftfutter
Gras haben, sollte die tägliche Futterration um Saftfutter ergänzt werden. Dazu eignen sich Möhren, Äpfel oder Futterrüben ideal. Auch Rote Beete oder Fenchel sind gutes Saftfutter für Pferde, das allerdings nicht von allen Pferden gerne gefressen wird. Ebenfalls geeignet sind Erdbeeren oder Pflaumen, wobei hier vorher die Steine zu entfernen sind.

Möhren (Karotten) fördern die Darmtätigkeit des Pferdes und wirken sich positiv auf die Abwehrkräfte (Schutz vor Infektionen) aus. In Möhren sind zudem viel Karotin und Vitamine enthalten. Diese Bestandteile gehen selbst bei einer winterlichen Mietenlagerung nicht verloren. Möhren sollen außerdem Einfluss auf den leicht abtreibbaren Spulwurm nehmen.
Saftfutter sollte längs zerschnitten werden. Runde Scheiben oder Würfel sind weniger geeignet. Das Pferd kann längs

geschnittene Äpfel, Möhren oder Rüben besser kauen und das Risiko eines Verschluckens oder einer Schlundverstopfung ist deutlich reduziert. Pferde sollten außerdem nicht zu viele Äpfel erhalten, da Äpfel in großen Mengen Koliken verursachen können. Zwei bis drei Kilogramm Möhren sind für ein gesundes Pferd pro Tag unbedenklich.