Farbe:
nur Rappen (kleine Abzeichen zulässig)
Herkunft:
Friesland (nördliche Niederlande)
Einsatz:
Fahrpferd, Barockpferd
Stockmaß:
ca. 1,52m
Anatomie:
Dichter, langer Behang, lackschwarzes Deckhaar und eine stolze Haltung zeichnen den Friesen aus. Der lange, schmale Kopf zeigt ein gerades Profil oder eine leichte Ramsnase. Die Ohren sind eher klein und hoch angesetzt. Der Friese hat einen mäßig langen, kräftigen Hals, den er sehr hoch trägt. Seine Oberlinie ist edel abgerundet. Die Schultern des Friesen fallen eher steil aus und sind muskelbepackt. Er hat eine sehr breite Brust und sein Rumpf ist zu den Flanken hin mäßig aufgezogen. Sein Widerrist ist wenig ausgeprägt. Der Rücken ist lang mit einer leichten Mulde. Seine Kruppe lang und schräg. Der Schweif ist tief angesetzt. Der Friese hat mittellange Beine, die sich durch Stabilität, große Gelenke (auffallend sind vor allem die Sprunggelenke) und einer eher kurz ausfallenden, gut schrägen Fesselung auszeichnen. Seine Hufe sind groß und hart. Mähne und Schweif sind ausgeprägt dicht, lang und begeistern durch ihre seidige, gewellte Struktur. Bei den Friesen gibt es nur Rappen. Minimale Abzeichen sind erlaubt, wobei diese nicht an den Beinen sein dürfen.
Ob der Friese eher den Kaltblütern oder den Warmblütern zuzuordnen ist, darüber gibt es unterschiedliche Auffassungen. Der Friese stammt zwar von einer alten Kaltblutrasse ab, zeigt heute jedoch eher die Erscheinung eines leichten Pferdes.
Besonderheiten:
Die Rasse zeichnet sich besonders durch ihre energische, hohe Trabaktion aus.