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Pferdetransport - mit dem Pferd unterwegs


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Pferdetransport - Pferd während der Pause am AnhängerPferde werden heutzutage zu Land, zu Wasser und in der Luft transportiert, um sie sicher zu weit entfernt gelegenen Zielen zu bringen. Zahlreiche Unternehmen haben sich auf den Pferdetransport spezialisiert und wickeln den Transport von Pferden mit dem notwendigen Know-how ab. Private Pferdehalter übernehmen den Transport ihrer Pferde in der Regel selber und nutzen dafür einen eigenen oder geliehenen
 Pferdeanhänger oder einen speziellen
 Pferdetransporter. Gründe für einen Pferdetransport sind beispielsweise Teilnahmen an Turnieren, Wettkämpfen oder Kursen, Urlaubsreisen oder Fahrten zum Tierarzt

Egal ob das Pferd in einen speziellen Pferdetransporter oder einen Pferdeanhänger verladen wird, die Sicherheit steht immer an erster Stelle. Das richtige  Verladen will geübt sein und die Fahrt sorgsam vorzubereitet. Neben der Überprüfung der Fahrtroute um ein unnötige Umwege durch Verfahren zu vermeiden und dem gründlichen Check des Pferdetransporters bzw. von Fahrzeug und Pferdeanhänger zur Vorbeugung von Pannen, müssen die Gliedmaße des Pferdes für den Transport geschützt werden. – Zu diesem Zweck gibt es spezielle Transportgamaschen, die helfen, Verletzungen zu vermeiden.

Nehmen Sie immer mehr Wasser und Futter mit als eigentlich nötig, falls es doch einmal zu Verzögerungen während der Fahrt kommt. Um die Temperatur des Pferdes während der Fahrt konstant zu halten, empfiehlt es sich mehrere Decken aus unterschiedlichem Material (leicht und schwer) mitzunehmen. Überprüfen Sie die Temperatur unterwegs mehrfach, sollte das Pferd frieren oder schwitzen, wechseln Sie die Decke entsprechend. Die Mitnahme eines Erste-Hilfe-Sets ist obligatorisch.

Lassen Sie im Pferdeanhänger so viele Fenster wie möglich offen, damit das Pferd viel frische Luft bekommt und die Luft gut zirkulieren kann. Es ist in jedem Fall besser, das Pferd mit einer zusätzlichen Decke zu versehen, als die Fenster geschlossen zu lassen. Verteilen Sie ein wenig Stroh auf den Boden des Hängers, damit der Urin des Pferdes aufgenommen werden kann. Der Ammoniak im Urin könnte zu einer Beeinträchtigung der Atmung führen, weshalb der Urin von der Einstreu aufgesaugt werden sollte.

Wenn Sie am Ziel Ihrer Fahrt angekommen sind, lassen Sie am besten sofort die Rampe des Anhängers herunter, damit mehr frische Luft ins Innere gelangen kann. Führen Sie dann das Pferd vorsichtig aus dem Hänger und entfernen Sie Mist und nasse Einstreu. Führen Sie das Pferd herum, damit es sich die Beine vertreten kann. Prüfen Sie außerdem, wenn Ihr Pferd beschlagen ist, ob noch alle Hufeisen richtig sitzen. Im Pferdeanhänger kommt es relativ schnell dazu, dass sich das Pferd mit dem eigenen Huf ein Eisen abtritt. Anschließend können Sie das Pferd wieder in den Anhänger führen. Wechseln Sie ggf. die Decke. Geben Sie ihm Wasser und wischen Sie das Maul mit einem nassen Schwamm aus. Im Laufe des Tages sollten Sie die Temperatur des Pferdes immer wieder kontrollieren und ggf. regulierend mit einer anderen Decke eingreifen, wenn dem Pferd zu kalt oder zu heiß ist.

Ausrüstung für den Transport des Pferdes auf einen Blick:

  • Anbindestrick oder Anbindekette mit Panikhaken bzw. Führzügel
  • Genickschutz aus festem Schaumstoff
  • Halfter
  • Trense
  • Decken in verschiedenen Ausführungen
    (Abschwitzdecke, falls erforderlich zusätzlich Tagesdecke)
  • Longiergurt mit Widerristpolster
  • Knieschützer
  • Sprunggelenkkappen
  • Transportgamaschen oder Transportbandagen
  • Schweifschoner (Schweifbandage, Schweifhülle)
  • Heu-Netz (gefüllt)
  • Eimer zum Tränken / ggf. auch Wasser im Kanister mitnehmen, Schwamm
  • Erste-Hilfe-Set
  • Putzkasten des Pferdes
  • Besen zur Reinigung des Hängers
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