Als
Leinenfänger wird ein
Gespannpferd bezeichnet, das versucht die Fahrleine absichtlich mit der
Schweifrübe zwischen Schweif und Hinterbacken einzuklemmen. Auf diese Weise behindert das Pferd den
Fahrer massiv in der
Leinenführung. Das Leinenfangen kann allerdings auch aus Versehen passieren, wenn die Pferde versuchen Fliegen abzuwehren. In früheren Zeiten wurde die Schweifrübe bei Leinenfängern kupiert, um so das unerwünschte Verhalten zu unterbinden. Mittlerweile ist zumindest in Deutschland das
Kupieren verboten.