Bei den Pilaren handelt es sich um eine Vorrichtung, die für die Ausbildung von Schulpferden in der Hohen Schule eingesetzt wird. In erster Linie werden damit die
Lektionen Piaffe und
Levade geübt - in der Regel ohne Reiter.
Unter den Pilaren versteht man zwei runde, ca. 2,50m hohe Holzpfähle mit einem
Abstand von 1,50m, die in der Mitte der
Reitbahn aufgestellt werden. An den Innenseiten sind die Holzpfähle mit Eisenringen in unterschiedlichen Höhen ausgestattet, worin die so genannten Pilarenzügel befestigt werden können. Das mit
Kappzaum ausgestattete Pferd wird zwischen den beiden Pfählen ausgebunden.
Mithilfe einer
Gerte veranlasst der Ausbilder das Pferd zur
Trabbewegungen auf der Stelle bis hin zur Levade. Die Ausbildung mit Pilaren setzt große Erfahrung und Einfühlungsvermögen beim Ausbilder voraus, da das Pferd auf keinen Fall in Panik geraten darf.
Antoine de Pluvinel hat die Pilaren erfunden.