Der Begriff pilé stammt aus der französischen Sprache und bedeutet übersetzt "gebogen". Pilé beschreibt die Lektion
Galopp im
Schulterherein. Das Pferd muss dazu vollendet geritten werden, was höchste Anforderungen an das reiterliche Können bedeutet. Pilé fördert beim Pferd die verstärkte
Hankenbeugung,
Schulterfreiheit, Biegsamkeit und
Aufrichtung. Zwei parallel gerade Spuren sollen sich bei diesem Galopp auf zwei Hufschlägen ergeben. Die zunehmende
Längsbiegung nach innen darf lediglich sanft, nach und nach und stets nur für kurze Zeit verlangt werden. Außerdem ist ein häufiger
Handwechsel notwendig.