Als Rennsitz wird die Haltung des
Jockey im
Galopprennen bezeichnet. Der Jockey sitzt jedoch eher weniger und kniet vielmehr bei extrem kurz geschnallten
Steigbügeln über dem Pferd, um den Pferderücken so weit wie möglich zu entlasten und das Pferd nicht in der Bewegung zu behindern. Durch die kurz verschnallten Steigbügel wird das Gesäß des Reiters aus dem
Sattel gehoben. Das Gewicht des Reiters verlagert sich so auf Kniepartie und
Absatz. Der Reiter neigt den Oberkörper im Rennsitz soweit nach vorne, dass er sich annähernd parallel zum Hals des Pferdes befindet. Die Hände des Reiters stehen links und rechts eine
Handbreit unter dem
Mähnenkamm des Pferdes.
Entwickelt wurde der Rennsitz in Amerika.
Der Rennsitz findet häufig auch bei langen Galoppstrecken im Gelände Anwendung.