Ein Rodeo ist ein Wettkampf der
Cowboys in den USA. Bei dem Showspektakel geht es unter anderem darum, welcher Reiter sich am längsten auf einem angeblich wilden, buckelnden Pferd halten kann. Die Wildheit der Rodeopferde liegt jedoch nicht in ihrer Natur, sondern wird künstlich erzeugt. Die Pferde sind
Bauchgurten ausgestattet, die beim
Anreiten blitzschnell angezogen werden, was dem Pferd massive Schmerzen an den Weichteilen zufügt. Sobald die Bauchgurte gelöst werden, ist auch in der Regel das
Buckeln vorbei.
Ursprünglich dienten die Rodeos dem Freizeitvergnügen und waren zur gleichen Zeit ein wichtiger Arbeitsmarkt für die Cowboys. In der heutigen Zeit werden Rodeo-Veranstaltungen fast nur noch von professionellen Rodeoreitern bestritten. Dabei geht es um viel Geld. Rodeos haben mit der Kunst des
Westernreitens lediglich die nordamerikanische Herkunft gemein.