Bei einer Schleppjagd (Form der
Reitjagd) kommt eine Meute zum
Einsatz. Bei einer Meute handelt es sich um Jagdhunde, die im Rudel eingesetzt werden. Die Jagdhunde werden in Paaren oder
Koppeln gezählt. Der Hund, der die Meute anführt, wird als Leithund oder
Kopfhund bezeichnet.
Bei einer Schleppjagd folgt das Reiterfeld der Meute, die wiederum einer künstlich angelegten Duftspur (der Schleppe) folgt.
Am Ende der Schleppjagd ertönt das
Halali und die Hunde erhalten als Belohnung für ihren Einsatz das Curée (in der Regel Innereien). Das Curée wird an Ort und Stelle von den Hunden gefressen.
Schleppjagden dienen als Ersatz für die hierzulande verbotenen Hetzjagden hinter lebendigem Wild.