Beim
Fahren mit
Gespannpferden werden verschiedene
Wagenarten unterschieden. Dabei gibt es verschiedene Einteilungen der Wagen. So wird eine Unterscheidung nach einachsigen und zweiachsigen Wagen getroffen.
Einachsige Wagen zeigen sich insbesondere dadurch aus, dass sie nicht mit einem aufwendigen Lenkmechanismus ausgestattet werden müssen, weil sie sich auf beiden Rädern drehen lassen und die starre
Gabel oder
Schere einen automatischen Ausgleich der Auf- und Abwärtsbewegungen der Pferde im
Schritt bzw.
Trab vornimmt.
Bei zweiachsigen Wagen muss die
Vorderachse beweglich gelagert sein, was in der Regel über ein Drehkranz realisiert wird, der auf seitlichen Druck gegen die
Deichsel reagiert und auf diese Weise den Wagen durch
Wendungen und Kurven steuert.
Wenn ein zweiachsiger Wagen mit einem Pferd gefahren wird, müssen die
Scherbäume beweglich gelagert sein, damit die Auf- und Abwärtsbewegungen des Pferdes ausgeglichen werden können.
Außer der Einteilung nach einachsigen und zweiachsigen Wagen, werden noch andere Wagenarten unterschieden. Dabei kommt beispielsweise zum
Tragen, ob ein bediensteter Kutscher den Wagen fährt oder der Eigentümer selbst. Außerdem werden auch Wagentypen anhand der
Anspannungsarten (
Landanspannung, ungarische Anspannung, englische Anspannung) unterschieden.