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Andalusier
auch:Reines Spanisches Pferd, Pura Raza Espanola, PRE, P.R.E.

Pferderasse - Auch wenn der Name des Andalusiers anderes vermuten lässt, wird diese Pferderasse nicht nur in der spanischen Provinz Andalusien, sondern im gesamten Süden von Spanien gezüchtet. Der Andalusier oder Pura Raza Espanola - übersetzt: Reines Spanisches Pferd / abgekürzt: PRE oder P.R.E. - ist eine sehr alte Rasse, die bereits in vorchristlicher Zeit gezüchtet wurde. Zu den Ahnen des Andalusiers gehören vermutlich iberische Wildpferde - auf die auch das Sorraiapferd zurückzuführen sein soll. Der Andalusier wurde zu Zeiten der Mauren durch Einflüsse von Araber und Berber geprägt.

Besondere Akzeptanz und Verbreitung fand der Andalusier im 16. und 17. Jahrhundert in ganz Europa. Das Reine Spanische Pferd war ein damals (wie heute auch wieder) ein geschätztes leichtes Reitpferd, das sich durch erhabene Gänge und eine herausragende Ausstrahlung auszeichnete. Der Andalusier wurde aufgrund seiner beachtlichen Merkmale zur Veredlung vieler anderer Pferderassen verwendet. So wurde andalusisches Blut beispielsweise beim Lipizzaner, Neapolitaner, Frederiksborger und Oldenburger eingekreuzt. Nicht nur in Europa war der Andalusier an der Veredlung und Entstehung vieler Pferderassen beteiligt, sondern bildete auch in Amerika die Basis für viele Rassen.

Der Andalusier selber erlebte im 20. Jahrhundert ebenfalls durch Einkreuzung von Anglo-Arabern und Englischen Vollblütern eine Veränderung. Ziel der Blutvermischung war eine Typveränderung in Richtung Sportpferd.

Moderne Andalusier erreichen ein Stockmaß zwischen ungefähr 1,55m bis 1,62m. Unter den Andalusiern gibt es überwiegend Schimmel. Daneben sind jedoch auch Rappen und Braune verbreitet.
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