Geländespringen
Man kennt das Geländespringen als einen Teil von Vielseitigkeitswettbewerben. Aber es gibt auch weitere Pferdesportarten, wo das Springen im Gelände von Bedeutung ist. So wird das Geländespringen auch als Einzelwettbewerb veranstaltet.
Beim Geländespringen sind die Geländestrecken grundsätzlich mit festen Hindernissen ohne abwerfbare Bestandteile versehen. Diese Hindernisse fallen erst bei härteren Stößen um, um dann so zu verhindern, dass sich das Pferd darin verheddert. Die Hindernisse fallen beim Geländespringen im Vergleich zu den Hindernissen bei Springturnieren niedriger aus. Bodenneigung und Tempo erschweren beim Geländespringen den Ablauf.
Die Geländestrecke besteht ebenso aus natürlichen Hindernissen (Gräben, Hecken und Wälle) wie aus künstlich angelegten Naturhindernissen. Oft kommen dabei beim Geländespringen Hindernisse wie Baumstämme, Langholzwagen, Billard oder Gatter zum Einsatz. Die Hindernisse werden beim Geländespringen so an das jeweilige Gelände angepasst, dass sie so gut wie möglich integriert sind und so natürlich wie möglich wirken. Bei jedem Hindernis auf der Geländestrecke sollte ein Vorbeireiten möglich sein.
Geländespringen werden - wie bereits erwähnt - als Bestandteil einer Vielseitigkeitsprüfung abgehalten oder aber als einzelne Prüfung im Gelände. Reitvereine bieten oft unterschiedliche Geländespringen an, wobei es auch besonders einfache, kürzere Geländestrecken mit sehr niedrigen Hindernissen gibt, die auch für Anfänger und Pferde mit fehlender Erfahrung eignen.
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