Erkrankungen der Haut beim Pferd

Hautkrankheiten des Pferdes bleiben häufig lange unbemerkt. Für das Auftreten von Hautkrankheiten ist weiß behaarte Haut empfänglicher als pigmentierte Haut. Insbesondere im Winter ist das Fell bei den Pferden sehr dicht, was Hauterkrankungen verdeckt und ihnen gleichzeitig optimale Bedingungen für eine weitere Ausbreitung verschafft. Um vorhandene Hauterkrankungen besser sehen und eine effektivere Behandlung erreichen zu können, ist es ratsam, betroffene Fellregionen zu scheren.

Die Feststellung der Ursachen für eine Erkrankung der Haut gestaltet sich häufig sehr schwierig. Dementsprechend fällt die Auswahl der richtigen Therapie ebenfalls schwer und führt oft zu nur unbefriedigenden Ergebnissen.




Hautkrankheiten beim Pferd können viele Auslöser haben. So kommen verschiedene Erreger wie Bakterie, Pilze oder Parasiten infrage, die infektiöse Vorgänge auf der Haut verursachen. In einigen Fällen zeigen gleich mehrere Pferde die gleichen Symptome. Im schlimmsten Fall tritt die Hauterkrankung bei allen Pferden des Bestandes auf.

Es gibt Erkrankungen der Haut, die durch mehrere gemeinsam auftretende Ursachen hervorgerufen werden. Dazu gehören zum Beispiel Mauke, immunbedingte Erscheinungen (wie das Sommerekzem oder Nesselfieber) oder Seborrhoe (stoffwechselbedingte entzündliche Reaktionen der Haut).

Daneben treten auch Hauttumore beim Pferd auf, zu denen die Melanome gehören.

Um Hautkrankheiten beim Pferd vorzubeugen, sollte das Fell beim Putzen genau kontrolliert werden. Für jedes Pferd sollte eigenes Putzzeug verwendet werden, um Übertragungen von Pferd zu Pferd zu verhindern. Auch Decken und alle anderen Ausrüstungsgegenstände mit Hautkontakt, sollten für jedes Pferd getrennt vorhanden sein oder vor der Verwendung gründlich gereinigt und desinfiziert werden. Schneidemesse und Schermaschinen sollten vor dem Gebrauch sterilisiert werden.

Hautkrankheiten des Pferdes