Pferde scheren

Wenn Ihr Pferd ein dickes Winterfell ausbildet, Sie aber auch im Winter intensiv mit ihm arbeiten wollen, empfiehlt sich eine Schur. Durch das Scheren des Pferdes werden übermäßiges Schwitzen vermieden und eine kürzere Trocknungsphase nach der Arbeit möglich.

Für die Pferdeschur stehen unterschiedliche Möglichkeiten und „Muster“ zur Verfügung. Die passende Form der Schur ergibt sich aus den Haltungsbedingungen und der gewollten Nutzung des jeweiligen Pferdes. Dabei müssen Sie beachten, dass die Wärme, die dem Pferd durch das weggeschorene Haar verloren geht, durch geeignete Decken und Futter ersetzt werden muss. Scheren Sie also nicht mehr Haare weg, als für Ihre Zwecke unbedingt notwendig. Pferde aus Robusthaltung, die das ganze Jahr über im Freien leben, dürfen auf gar keinen Fall geschoren werden.




Zeitpunkt für das Scheren des Pferdes

Mit dem ersten Scheren sollten Sie warten, bis Ihr Pferd das Winterfell vollständig ausgebildet hat und Sie bemerken, dass das Pferd deutlich mehr bei der Arbeit ins Schwitzen kommt. In der Regel ist dieses meistens Ende Oktober der Fall.

Sie müssen nun das Fell regelmäßig nachscheren. Dabei können drei bis fünf Wochen von einer Schur bis zur nächsten vergehen, je nachdem wie schnell die Haare Ihres Pferdes wachsen. Die letzte Schur darf maximal Anfang Februar erfolgen, danach sollten Sie das Pferd nicht mehr scheren, damit sich das Sommerfell richtig entwickeln kann.