Freiberger

Farbe:
häufig Braune, daneben Füchse, seltener Schimmel

Herkunft:
Jura (Schweiz)

Einsatz:
Reitpferd, Voltigierpferd, Therapiepferd, Arbeitspferd

Stockmaß:

ca. 1,50m bis 1,60m






Anatomie:

Der Freiberger gehört zu den leichten Kaltbluttypen und verfügt über eine gute Sattellage. Insgesamt wirkt der Freiberger eher klein und gedrungen. Er hat einen edlen Kopf mit wachen Augen und lebhaften Ohren. Sein kurzer Hals ist sehr kräftig. An Schultern und Kruppe weist der Freiberger eine kräftige Bemuskelung auf. Seine relativ kurzen Gliedmaßen sind trocken und weisen keinen sichtbaren Behang auf.

Freiberger – Wissenswertes über die Pferderasse

Der Freiberger stammt aus dn Franche Montagne im Schweizer Jura und ist deshalb auch als Jurapferd bekannt. Bis in die 60er Jahre des 20. Jahrhunderts zählte die Pferderasse zu den typischen Arbeitspferden und wurde in der Landwirtschaft und bei der Schweizer Armee (Zugtier, Packtier, Reittier) eingesetzt.

Durch Einkreuzungen mit einem polnischen Vollblutaraber und einem schwedischen Warmblüter hat sich in jüngster Vergangenheit ein neuer Schlag des Freibergers entwickelt, der wesentlich leichter ausfällt und über verbesserte Reiteigenschaften verfügt. Stand der Freiberger in der vergangenen Zeit eindeutig im Kaltbluttyp, zeigt er mittlerweile mehr das typische Erscheinungsbild eines Warmbluts.

Der Freiberger ist robust und leichtfuttrig. Charakterlich zeigen sich die Pferde sehr umgänglich. Sein Temperament ist lebhaft und energetisch. Die Rasse erfreut sich einer großen Beliebtheit bei Freizeitreitern. Dank seiner Geländegängigkeit und Trittsicherheit wird der Freiberger gerne zum Wanderreiten verwendet. Daneben werden Pferde dieser Rasse auch von Westernreitern, zum Voltigieren oder in der Therapie eingesetzt.