Asturisches Pony – Asturcon

Farbe:
Rappe, Brauner, Schwarzbrauner
(ohne weiße Abzeichen)

Herkunft:
Spanien (Asturien – heute Provinz Oviedo)

Einsatz:
Reitpferd, Fahrpferd, Arbeitspferd

Stockmaß:

ca. 1,17m bis 1,27m






Anatomie:

Das Asturische Pony (auch: Asturcon) hat einen kleinen, bisweilen auch schweren Kopf, der ein gerades Profil aufweist. Seine Ohren sind klein, die Augen groß. Der lange Hals des Asturischen Ponys ist mager und weist eine üppige Mähne auf. Die gute, schräge Schulter sitzt an einem stabilen Rumpf mit Tiefe. Der Widerrist des Asturischen Ponys ist ausreichend hoch. Sein Rücken ist kräftig und gerade mit abfallender Kruppe und einem tief angesetzten Schweif, der wie die Mähne üppig ausfällt. Die gut geformten Beine des Asturischen Ponys sind sehr robust.

Besonderheiten:

Beim Asturischen Pony sind neben den Grundgangarten auch natürliche Anlagen zum Tölt und Pass vorhanden.

Andere Schreibweisen / Bezeichnungen für diese Pferderasse:

Asturcon, Asturisches Pony

Geschichte des Asturischen Ponys

Die Geschichte des Asturischen Ponys reicht sehr weit zurück. So berichtet bereits der Römer Plinius (23-79 nach Christus) von den kleinen Pferden den Asturconen, die nicht nur trabten, sondern die Beine einer Körperseite gleichzeitig bewegten. Womit er den Pass bzw. Tölt beschrieben hat, wozu das Asturische Pony die natürliche Veranlagung besitzt.

Es wird vermutet, dass das Asturische Pony auf eine Kreuzung von Garrano (Nordportugal) und Sorraia-Pferd zurückzuführen ist, wobei das Asturische Pony das ruhige Wesen des Sorraia-Pferdes erbte.

Im Mittelalter war der Asturcon aufgrund seiner Gangarten sehr beliebt. Mittlerweile ist die Pferderasse vom Aussterben bedroht. Die übrig gebliebene Population ist sehr klein und lebt halbwild im widrigen Lebensraum der Berge Asturiens.