Hackney-Pony

Farbe:
Brauner, Schwarzbrauner, Rappe

Herkunft:
Großbritannien

Einsatz:
Fahrpferd

Stockmaß:

ca. 1,27m bis 1,42m





Anatomie:

Das Hackney-Pony ist eine elegante Erscheinung mit einem typischen, trockenen Ponykopf und spitzen Ohren. Sein Hals setzt hoch auf und geht in einen tiefliegenden Widerrist über. Die Schultern des Hackney-Ponys sind gut bemuskelt. Das Hackney-Pony hat keinen übertrieben langen Rücken, der über eine breite, kräftige Lendenpartie verfügt und in eine kräftige Hinterhand übergeht. Sein kompakter Rumpf weist viel Gurttiefe auf. Insgesamt steht das Hackney-Pony über viel Boden. Die Vorderbeine des Hackney-Ponys sind normal gestellt, während die Hinterbeine rückständig sind. Die Gelenke sind groß und trocken. Die Sprunggelenke kräftig. Das Fell des Hackney-Ponys ist seidenweich und glänzend, was die edle Eleganz der Pferderasse noch einmal unterstreicht.

Besonderheiten:

Das Hackney-Pony ist ein ideales Fahrpferd, da es über eine ausgeprägte, natürliche, hohe Knieaktion verfügt.

Hintergrundinfos zum Hackney-Pony

Das Hackney-Pony teilt sich mit dem Hackney (Hackney-Pferd) das Stutbuch. Beide Pferderassen gehen zu großen Teilen auf gleiche Vorfahren (Norfolk Trotter, Yorkshire Trotter) zurück. In erster Linie war Christopher Wilson of Kirkby Lonsdale aus Cumbria für die Entstehung des Hackney Ponys verantwortlich. Um das Jahr 1880 schuf er eine Kreuzung aus einheimischen Fell Ponys und Welsh-Kreuzungen. Zu Wilsons Pferden gehörte auch ein Ponyhengst namens Sir George, der von einem bekannten Norfolk Trotter mit bemerkenswertem Stammbaum abstammte. Weibliche Abkömmlinge von Sir George wurden von Wilson erneut mit ihm eingekreuzt, um elegante Ponys mit enormer Trabaktion zu erreichen.

Wilson hielt seine Pferde auch im Winter draußen in Robusthaltung, was den Pferden zu einer ausgesprochen widerstandsfähigen Konstitution verhalf und den Körperwuchs einschränkte.

Der Charakter des Hackney-Ponys ist typisch Pony und damit sehr selbstbewusst.  Es wird in der heutigen Zeit überwiegend auf Pferdeschauen als Fahrpferd präsentiert, wo es aufgrund seiner ausgeprägten Knieaktion mächtig Eindruck macht.