Landais-Pony

Farbe:
alle Grundfarben
überwiegend Braune, Füchse

Herkunft:
Frankreich

Einsatz:
Reitpferd, Fahrpferd

Stockmaß:

ca. 1,15m bis 1,34m





Anatomie:

Das Landais-Pony besitzt ein leichtes Fundament mit wenig Knochen. Seine Schulter ist schwer, der Rücken gerade. Die Hinterhand des Landais-Ponys fällt etwas knapp aus, die Kruppe ist abschüssig, dennoch trägt das Landais-Pony seinen Schweif schön. Die Hufe sind gesund und kräftig.

Weitere Informationen zum Landais-Pony

Ursprünglich lebte das Landais-Pony halbwild. Heute erfolgt – nicht zuletzt wegen der Gründung von mehr und mehr Ponyclubs in Frankreich – eine selektive Zucht dieser Ponyrasse, die in erster Linie als Reitpony für Kinder eingesetzt wird. Das Landais-Pony dient daneben in der Zucht des Französischen Reitponys als Basis, welches in der Qualität dem Englischen Reitpony nahe kommt. Zur Veredlung wurden in der Zucht Araber und Welsh Mountain Ponys (Sektion B) eingekreuzt. Der Einfluss des Arabers sorgte für eine Veredelung des Körperbaus und eine Verbesserung des Interieurs, während das Welsh Mountain Pony dem Landais zu mehr Substanz und Gangvermögen verhalf.

Das stark bewaldete Gebiet südlich von Bordeaux in Frankreich war die Urheimat des  Landais-Ponys. In der ebenfalls in diesem Gebiet befindlichen Chalosse-Ebene, die gutes Weideland zu bieten hatte, war auch ein größerer Schlag dieser Ponyrasse verbreitet, der oft mit dem Namen Barthais bezeichnet wurde.

Das Landais-Pony der Gegenwart zeigt ein etwas leichteres Exterieur als seine Vorfahren, zeichnet sich aber dennoch durch seine Härte und Anspruchslosigkeit in der Haltung aus. Lernwillen und Klugheit gehören zu den weiteren charakterlichen Merkmalen dieser Rasse.