Warmblut, Vollblut und Kaltblut

Im Bezug auf die Pferderassen ist häufig von Warmblut, Vollblut und Kaltblut die Rede. Im Grund genommen handelt es sich hierbei wieder um eine Einteilung nach verschiedenen Typen im Zusammenhang mit dem Körperbau und charakterlichen Eigenschaften.

Warmblut – der mesomorphe Typus
Das Warmblut entspricht dem mesomorphen Typus. Es weist mittlere Linien, Hubhöhe und Hubkraft auf. Warmblüter zeichnen sich durch Geschwindigkeit und Ausdauer aus. Der Körperbau ist kompakt, harmonisch und ausgeglichen. Das Warmblut eignet sich als Reitpferd und Nutzpferd.





Vollblut – der dolichomorphe Typus

Vollblüter entsprechen dem dolichomorphen Typus. Sie weisen lange Körper mit großer Hubhöhe auf, die sich für lang gestreckte und schnelle Gangarten eignen. Das Vollblut besitzt gute Nerven, eine schlanke Linie, einen raumgreifenden Schritt und eine ausgeprägte Schnelligkeit, weshalb Vollblüter ideale Rennpferde sind.

Kaltblut – der brachimorphe Typus
Das Kaltblut steht im brachimorphen Typus, der sich durch eine kurze Linie und eine große Hubkraft auszeichnet. Kaltblüter entwickeln Kraft besser als Geschwindigkeit. Sie verfügen über viel Muskelmasse, die kräftig ausgeprägt ist. Beim Kaltblut wirken die Winkel der Gelenke eher geschlossen. Kaltblüter finden als Zugpferde und Saumpferde Verwendung.