Brumby

Farbe:
alle Farben

auch Schimmel und Schecken

Herkunft:
Australien

Einsatz:


Stockmaß:

ca. 1,35m bis 1,52m





Anatomie:

Das Exterieur des Brumby fällt teilweise sehr unterschiedlich aus. In der Regel hat der Brumby einen großen, ausdrucksvollen Kopf auf einem guten, kräftigen Hals mit langer Mähne. Häufig sind die Körperformen des Brumby harmonisch mit guten Schultern und ausgeprägtem Widerrist. Der Rumpf des Brumby tief und breit mit einem langen Rücken, der in eine kräftige Kruppe übergeht. Der Brumby hat stabile, kurze Gliedmaße, die mit großen Gelenken und Hufen ausgestattet sind. Etwas Behang.

Brumbys – weitere Infos

Mit dem Begriff Brumbys werden australische Wildpferde bezeichnet, die sich aus davongelaufenen oder ausgesetzten Hauspferden zur Zeit den Goldrausches (um 1851) entwickelten. Aufgrund der Vielfalt unterschiedlicher Pferderassen und Typen, die dabei vertreten waren, lässt sich der Brumby kaum vereinheitlichen.

Die unkontrollierte Vermehrung der Brumbys, die sich optimal an die Bedingungen der australischen Umwelt angepasst hatten, führte schließlich dazu, dass die Wildpferde zur Weidekonkurrenz für Nutzvieh und andere Wildtiere wurden. Im Jahr 1960 entschied sich die australische Regierung deshalb für Massentötungen der Brumbys. Die brutale Vorgehensweise, die Pferde mit Gewehren vom Hubschrauber aus „krank“ zu schießen, erregte viel Aufsehen in der Welt. Insgesamt lässt sich die Geschichte der Brumbys sehr gut mit der der amerikanischen Mustangs vergleichen.

Eingefangene Brumbys lassen sich kaum zähmen. Die Pferde haben ein sehr schwieriges Wesen.