Wichtige Rennen im Galopprennsport

St. Leger

Das St. Leger ist ein Rennen ausschließlich für dreijährige Pferde, das wie das Derby nach seinem Gründer benannt ist. Es wird seit 1776 im englischen Dorncaster ausgetragen. Die Distanz des St. Legers beträgt 1¾ Meilen, was 2,8 Kilometern entspricht.

Neben dem traditionellen St. Leger in England erfreut sich dieses Rennen auch in anderen Ländern einer großen Beliebtheit. So wird es auch in Japan unter dem Namen Kikka-Sho Kyoso in Kyoto durchgeführt, wo nur japanische Pferde zum Start zugelassen sind.

Longchamp

Longchamp ist die Pariser Rennbahn im Bois de Boulogne. Sie liegt traumhaft direkt am Seine-Ufer. Die Rennbahn hat eine Länge von 2,8 Kilometern. Sie gehört zu den schwierigsten Bahnen weltweit, da das Geläuf auf der Zielgeraden ansteigt.

In Longchamp finden beinahe alle bedeutenden, französischen Rennklassiker statt. Das wichtigste Rennen ist der Prix de l’Arc de Triomphe. Das Pferd, das dieses Rennen für sich entscheiden kann, wird in Frankreich zum Rennpferd des Jahres gewählt und hält zudem den inoffiziellen Titel des Europameisters der Vollblüter inne.




Melbourne Cup

In Melbourne findet das wichtigste Galopprennen Australiens statt. Der Melbourne Cup findet jedes Jahr am 1. Dienstag im November statt. An diesem Tag ist Feiertag auf dem 5. Kontinent, die Australier haben frei und sind vollkommen im Wettfieber. Im ganzen Land nehmen die Buchmacher Wetten an. Insgesamt sind über 200 Millionen Australische Dollar im Rahmen des Wettgeschäfts zum Melbourne Cup im Umlauf.

Die Rennbahn in Melbourne heißt Flemington Race Course. Hier zeigen sich die weiblichen Gäste wie in Ascot überwiegend gut und auffällig behütet.

Breeders‘ Cup

Der Breeders‘ Cup ist der Höhepunkt der Galopprennen und das wichtigste Rennsportereignis in Amerika. Dabei geht es weniger um große Traditionen, sondern mehr um hohe Gewinnsummen. Veranstaltet wird der Breeders‘ Cup jedes Jahr auf einer anderen Rennbahn.

Dubai World Cup

Der Dubai World Cup ist das höchstdotierte Galopprennen der Welt (6 Mio. Dollar Preisgeld) und steht unter Schirmherrschaft von Sheik Mohammed al Maktoum.