Mannschaftsrennen

Mannschaftsrennen werden wie das Jagdspringen überwiegend in Großbritannien abgehalten. Im Rahmen des Mannschaftsrennens treten Teams aus vier Reitern in einem Geländeparcours gegen einander an. Die Geländestrecke misst bei den Mannschaftsrennen meist eine Länge von 3,2 Kilometern bis 4,8 Kilometern. Die einzelnen Jagdclubs, die die Mannschaftsrennen veranstalten, legen meist ihre eigenen Regeln für ihre Wettbewerbe fest. Beim Mannschaftsrennen geht es um Geschwindigkeit: Das schnellste Team gewinnt.

Der Geländeparcours muss nur von drei der vier Reiter eines Teams bewältigt werden. Dabei wird die Zeit vom Start des ersten Reiters bis zum Überqueren der Ziellinie durch den dritten Reiter des Teams gemessen. In der Regel verfügt jedes Team über ein so genanntes Leitpferd, das besonders mutig und sicher springt. Das Pferd-Reiter-Gespann, das das Team anführt, muss ebenfalls ein gutes Gefühl für das Tempo aufweisen, da es die Geschwindigkeit für alle anderen Teammitglieder festlegt.

Sollte das Leitpferd ein Problem haben, muss ein anderes Pferd aus dem Team die Führung übernehmen. Fehlerpunkte für Verweigern eines Hindernisses, Anhalten oder Stürze werden beim Mannschaftsrennen nicht vergeben. Dadurch kommt es jedoch zu einer Verlängerung der Zeit, die das Team für das Absolvieren des Geländeparcours benötigt.

In den Regeln für das Mannschaftsrennen sind meistens ein oder zwei Hindernisse festgelegt, die von allen Reitern des Teams gemeinsam übersprungen werden müssen, bevor zum nächsten Hindernis geritten wird. Auf diese Weise wird sichergestellt, dass die Reiter den Geländeparcours auch wirklich im Team absolvieren und nicht jeder Reiter die Strecke mit seinem Pferd im eigenen Tempo zurücklegt.

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