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Ritterpferde
Vereinfacht ausgedrückt handelt es sich bei den Ritterpferden um die Pferde der Ritter. Der Begriff Ritter bezieht sich in erster Linie auf berittene Krieger des niederen Adels. Diese waren etwa vom 10. bis zum 13. Jahrhundert verbreitet und standen in der Regel im Dienst von Fürsten, Königen und Kaisern. Die Ritter waren im Mitteleuropa der Inbegriff des adeligen Lebens.

Allerdings waren auch schon vor der Ritterzeit adelige Reitersoldaten bei den ersten Kulturvölkern (bspw. bei den Römern oder in Mesopotamien).

Bei den Ritterpferden gab es verschiedene "Typen": Auf der einen Seite waren da die Pferde schwereren Kalibers, die wie die Ritter mit Eisenpanzern gerüstet wurden. Derartige Ritterpferde mit Kaltblut-Charakter fanden fast nur im Kampf Verwendung. Auf der anderen Seite besaßen die Ritter oft auch wendigere Pferde leichteren Kalibers, die meist auf Turnieren, auf der Jagd und zur "Anreise" zum Kriegsschauplatz eingesetzt wurden. Im letzteren Fall wurden die schweren Streitrösser und zusätzliche Packpferde von Knappen geführt.

Viele Ritterpferde hatte nicht nur aufgrund der schweren Eisenrüstung kein unbedingt schönes und pferdegerechtes Leben, sondern auch aufgrund von äußerst brutalen Zäumungen und Sporen, die damals verwendet wurden.
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