Mit dem Begriff Springsitz wird der leichte
Sitz des Reiters über dem
Sprung bezeichnet. Der Reiter hebt sein Gesäß dazu aus dem
Sattel und geht mit der Bewegung des Pferdes über dem Sprung mit. In Abhängigkeit zur Höhe des
Hindernisses wird der Oberkörper über dem Sprung nach vorne geneigt (je höher desto stärker die Neigung). Auf diese Weise wird der Pferderücken entlastet. Außerdem stimmen Schwerpunkt von Pferd und Reiter überein. Geprägt wurde der Springsitz durch Frederico Caprilli gegen Ende des 19. Jahrhunderts.